Vulkangestein Versus Feuerwand – Klimasan Perlit

Vulkangestein Versus Feuerwand

Der seit 40 Jahren geprüfte rein mineralische Brandschutzputz mit Perlit als Leichtzuschlag der Klimasan Perlit GmbH.

Die Anforderungen an Baustoffe in den verschiedenen Einsatzgebieten sollten immer den aktuellen Nutzungen entsprechen. Dabei ist der passive bauliche Brandschutz ein tragender Baustein in der Planung, da dieser den Erhalt der Bausubstanz im Ernstfall ohne Aktivwerden von Gegenmaßnahmen gewährleistet. Die Möglichkeit mit einem passiven Brandschutz den Nutzungen unterschiedlichster Gebäudearten gerecht zu werden, eröffnet dem Planer neue Fähigkeiten. So kann trotz gefordertem Brandschutz auf die bauphysikalischen notwendigen Eigenschaften eines Gebäudetyps eingegangen werden. Dabei benötigen Gebäudetypen im Bereich der medizinischen und pflegerischen Nutzung einen hygienisch unbedenklichen Baustoff. Gebäudenutzungen mit hohem Feuchtigkeitseintrag verlangen seitens Baustoff eine ausreichende Hygroaktivität. Gebäudearten, welche die Schallerzeugung und –Ausbreitung begünstigen, sind auf einen schallabsorbierenden Baustoff angewiesen.

Der Brandversuch

Um all diesen Eigenschaften im Bereich des passiven baulichen Brandschutz gerecht zu werden, unterzog die Klimasan Perlit GmbH ihren kapillaraktiven, schallabsorbierenden und bereits in der DGHM-Liste enthaltenen Klimasan Dämmputz mit Perlit als Leichtzuschlag dem anspruchsvollen Brandversuch nach der ETK-Richtlinie. Die sogenannte Einheitstemperaturzeitkurve sah eine 240 minütige Befeuerung des 30 mm starken Prüfkörpers bei einer maximalen Brandraumtemperatur von 1150 °C vor.

Foto: Temperaturverlauf im Brandraum während des Versuches.

Nach 90 Minuten herrschte zwischen Brandschutzputz und Stahlplatte lediglich eine Temperatur von ca. 150 °C und nach 120 Minuten ca. 190 °C. Am Ende des Versuchsaufbaus nach 240 Minuten wurde eine Temperatur von 250 °C gemessen. Des Weiteren entwickelte sich kein Abtropfen oder Rauch aus dem Prüfkörper.

Foto: Der zwischen Brandschutz und Stahlplatte gemessene Temperaturverlauf.

Unkomplizierte Anwendung

Der nach DIN 4102-4 geregelte rein mineralische Brandschutzputz Klimasan F der Baustoffklasse A1 überzeugt durch seine unkomplizierte Anwendung. Metallische Untergründe werden nur mit einem mineralischen Haftvermittler vorbereitet. Bei Untergründen aus Beton oder stark saugenden Materialien wird ein Spritzbewurf aufgebracht und bei kritischen Untergrundverhältnissen oder Fachwerk sollte ein Putzträger verwendet werden. Auf die vorbereiteten Flächen kann nun der Brandschutzputz nach den Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers in der gewünschten Stärke aufgebracht werden.

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Vulkangestein Versus Feuerwand Comment

    Ulf Derichsweiler U.Derichsweiler GmbH

    Februar 26, 2020 @ 4:14 pm

    Sehr geehrter Herr Naujux,

    Ist es möglich mit Klimasan F einen nicht zertifizierten Lüftungsschacht „Schiedl-Lüftungskamin“
    aus den 1950 Jahren durch Putzauftrag so zu ertüchtigen,dass ein Brandschutz nach Klasse
    F 90 entsteht?
    In dem Gebäude in München gibt es etwa 80-100 solcher Fälle.Geben Sie mir bitte auch an,
    ob während der Abbindezeit von ca 2 Wochen die Bäder im üblichen Rahmen benutzt werden
    können,oder ob durch Schutzmaßnahmen (z.B. Abdecken der Putzflächen mittels Folie oder
    anderem Material)der frische Putz geschützt werden muss.
    Der geschätzte Aufwand pro m² beträgt etwa 30 Minuten und dem Verbrauch von etwa einem
    halben Sack Klimasan F. Die Verarbeitung muss von Hand mit der Kelle erfolgen,da die Räume
    bewohnt sind.
    Für eine zeitnahe Rückantwort bin ich Ihnen dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ulf Derichsweiler

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